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Resturlaub: Wann verfällt nicht genommener Urlaub in Deutschland?

In Deutschland haben Arbeitnehmer Anspruch auf einen gesetzlichen Mindesturlaub. Doch was passiert mit nicht genommenem Urlaub? Wann verfällt Resturlaub und welche Ausnahmen gibt es?

Gesetzlicher Urlaubsanspruch in Deutschland

Laut dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) haben Arbeitnehmer einen gesetzlichen Mindesturlaub von 20 Tagen pro Jahr bei einer 5-Tage-Woche. Tarifverträge oder individuelle Arbeitsverträge können darüber hinaus mehr Urlaub gewähren.

Was ist Resturlaub?

Resturlaub bezeichnet die Urlaubstage, die ein Arbeitnehmer innerhalb eines Kalenderjahres nicht in Anspruch genommen hat. Gründe für Resturlaub können hohe Arbeitsbelastung, Krankheit oder betriebliche Notwendigkeiten sein.

Wann verfällt Resturlaub?

Grundsätzlich muss Urlaub im laufenden Kalenderjahr genommen werden. Eine Übertragung ins Folgejahr ist nur möglich, wenn dringende betriebliche oder persönliche Gründe dies rechtfertigen. In diesem Fall verfällt der Resturlaub spätestens am 31. März des Folgejahres.

Durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) wurde klargestellt, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, ihre Mitarbeiter aktiv über den möglichen Verfall von Resturlaub zu informieren. Tun sie dies nicht, bleibt der Urlaubsanspruch bestehen.

Was passiert mit Resturlaub bei Krankheit oder Kündigung?

Bei einer langen Krankheit kann der Resturlaub über den 31. März hinaus bestehen bleiben. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses muss offener Urlaub entweder genommen oder finanziell ausgeglichen werden.

Was sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer beachten?

  • Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter über den Verfall von Resturlaub informieren.
  • Arbeitnehmer sollten ihren Urlaub frühzeitig planen und beantragen, um einen Verlust der Tage zu vermeiden.
  • Ein digitales Urlaubsmanagement-Tool wie lesconges.fr kann helfen, Urlaubsansprüche transparent zu verwalten.